Weiterführung der RegioTram nach Übach_Palenberg (Boscheln)

Guten Tag,
über die Anbindungen an den Kreis Heinsberg (und die Verknüpfung mit den Schnellbuslinien) haben Sie bereits gesprochen. Mir schwebt eine Verbindung von Baesweiler bis nach ÜP vor, insb. zu den Produktionsstätten der Schwarz Gruppe mit über 2000 Mitarbeitenden. Ist hier einmal geprüft worden, ob sich dies rechnet?
Boscheln als Stadtteil ist nicht sinnvoll an den Bahnverkehr, der durch Palennberg verläuft, angeschlossen. Hier könnte ein großes Potenzial liegen. Danke

Nein, eine Erweiterung in Richtung Übach-Palenberg wurde nicht geprüft und kann ggf. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Boscheln ist mit dem Busverkehr an die Bahnhöfe in Palenberg, Merkstein, Alsdorf-Annapark und zukünftig die Regiotram in Baesweiler angeschlossen. Eine direkte Schienenanbindung für Boscheln alleine ist aufgrund der zu erwartenden geringen Nachfrage vermutlich nicht sinnvoll. Ob weiteres Potential für eine Verbindung Baesweiler-Übach-Palenberg besteht, oder andere Erweiterungen sinnvoller sind, müsste zu gegebener Zeit geprüft werden.

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Klingt für mich sehr plausibel... Einfach ab Setterich die Strecke entlang des Ludwig-Erhard-Ring führen bis zum Fabrikgelände der Schwarz-Gruppe. Man hätte dann mit einem wirklich überschaubaren Mehraufwand nicht nur diesen wirklich großen Arbeitgeber, sondern auch noch andere Gebiete Baesweilers (inkl. weiterer Gewerbegebiete) mit an die Regiotram angeschloßen.
Und was ist, wenn die Regiotram an den Bürgern scheitert wie schon 2013 die sog. "Campusbahn"? Dann kann man sich alle Überlegungen hinsichtlich einer Streckenerweiterung sparen! Vielleicht sollte man sich derzeit lieber auf das Ziel konzentrieren, die Regiotram-Stammstrecke AC-Baesweiler möglich zu machen, und die Diskussion über evtl. Erweiterungen zurückstellen, bis dieses Ziel erreicht ist.
Ich gebe Ihnen auch vollkommen Recht, dass man vorrangig das Ziel verfolgen sollte die Strecke AC-Baesweiler umzusetzen. Aber auch hier gab es ja auch schon seitens des Projektteams Anpassungen zur Steigerung des wirtschaftlichen Nutzen des Projektes. Ursprünglich sollte die Tram ja auch nur bis Elisenbrunnen fahren und nun wird sie bis zum Hauptbahnhof/Normaluhr geplant. Und dieses vergleichsweise kurze Stück bis zur Fabrik der Schwarz Gruppe könnte den wirtschaftlichen Nutzen ja auch erhöhen.
Das sind 6km zusätzlich, also rund ein Viertel der Streckenlänge der Regiotram. Positiv mit einem ÖV-Anteil der Pendler von 20% gerechnet sind das bei 2000 Arbeitsplätzen in Boscheln 400 Fahrten/Richtung. Wie viele davon kommen aus Baesweiler oder Alsdorf? Vorteilhaft gerechnet die Hälfte. Für eine Belastung von 200 Fahrgästen/Tag lohnt sich keine Bahn und die Einwohnerzahl/das Auspendelpotential aus Boscheln ist auch nicht riesig. Das wird sich nie rechnen, genausowenig wie der Ast Merzbrück.
Es sind keine 6 km, sondern 5km... Und Sie rechnen nur mit den Fahrgästen aus der Fabrik der Schwarz Gruppe. Entlang der Strecke läge aber auch noch der Carl-Alexander-Park und das Gewerbegebiet an der Geilenkirchener Straße, welches gerade auch wieder weiter wächst. Sie müssen schon alle Potenziale mit einbeziehen.